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Ökumene-Arbeit im 19. Bezirk
Was ist Ökumene-Arbeit?
Die Geschichte der Ökumene-Bewegung
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Im 20. Jahrhundert formierte sich die "ökumenische Bewegung": das systematische Bemühen der christlichen
Kirchen um Zusammenarbeit. Gemeinsames Ziel der Ökumenebewegung ist die Wiederherstellung der Einheit
der Kirchen, in der Verkündigung des Evangeliums und im Dienst an der Welt (Caritas, Diakonie, Mission u. a.).
Schon im 19. Jahrhundert haben die Jugendbewegung, die Bibelbewegung und verschiedene liturgische
Reformbestrebungen in diese Richtung gearbeitet.
Als erste setzten sich die Kirchen der Reformation für die weltweite interkonfessionelle Zusammenarbeit ein.
1948 erfolgte der Zusammenschluss zum Ökumenischen Rat der Kirchen. Seit Papst Johannes XXIII. besteht eine
stetig zunehmende Zusammenarbeit zwischen dem Ökumenischen Rat und dem Vatikan. Beim 2. Vatikanischen Konzil
wurde vor über 40 Jahren das sog. "Ökumenismus-Dekret" verabschiedet, vor 4 Jahren die gemeinsame Erklärung
zur Rechtfertigungslehre. Seither wächst das ökumenische Bewusstsein in der kirchlichen Praxis: es gibt
ökumenische Gottesdienste, ökumenische Trauungen, die Sehnsucht nach dem gemeinsamen "Abendmahl".
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Ökumene-Arbeit im 19. Bezirk - Zentrum in der "Krim"
Der Ökumenekreis Wien 19 umfasst VertreterInnen der 11 römisch-katholischen Pfarren des Dekanats 19 sowie
der evangelische Gemeinde in der Weinbergkirche; außerdem Mitglieder der Altkatholischen Kirche,
der Methodisten und der Syrisch-orthodoxen Kirche. Im Sinne des Ökumenismus-Dekrets gibt es schon seit
langem Ökumene-Beauftragte der einzelnen römisch-katholischen Pfarren. Sie haben sich vor mehreren Jahren
auf Dekanatsebene zum "Ökumenekreis 19" zusammengeschlossen, um auf breiterer Basis das Ökumeneanliegen
voranzubringen.
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Treffpunkt für die zweimonatlichen Arbeitssitzungen ist die Pfarre Krim. Pfarrer P. Alois Haslbauer ist
der immer gastfreundliche "Hausherr" und der geistliche Ökumene-Beauftragte des Dekanats. P. Haslbauer
und der Pfarrer der Weinbergkirche, Johann Ulreich, arbeiten regelmäßig im Ökumenekreis mit.
Zur Leitung des Ökumenekreises 19 wurde im November 2002 das konfessionsverbindende Ehepaar Elisabeth
und Hans-Joachim Lutter gewählt.
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Das ökumenische Arbeitsjahr
Die jährlichen Fixpunkte der Arbeit des Ökumenekreises sind die Gestaltung eines ökumenischen Gottesdienstes
in der Gebetswoche für die Einheit der Christen (Jänner), die Teilnahme am Weltgebetstag der Frauen (März)
sowie zwei weitere Vortrags- und Diskussionsabende in der Pfingstzeit und im Advent, die durch ein gemeinsam
gestaltetes ökumenisches Gebet eingeleitet werden.
Vortragende aus möglichst allen im Ökumenischen Rat vertretenen Kirchen kommen dabei zu Wort. Sie nehmen
zu aktuellen Themen und zu Grundsatzfragen Stellung. Die Mitgliedspfarren des Ökumenekreises sind wechselweise
Gastgeber für diese Veranstaltungen.
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Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Hohe Warte 46 eine ökumenische Bibelrunde ins Leben
gerufen, die ebenfalls etwa im 2-Monate-Rhythmus Bibel-Fachleute zu Referaten und gemeinsamen Meditationen
einlädt. Diese Abende sind für alle Interessierten, auch für die Bewohner des nahe gelegenen Seniorenhauses
Hohen Warte, offen.
Vernetzung mit den Nachbardekanaten
Ein wichtiges Anliegen ist die Zusammenarbeit mit den Nachbardekanaten 16, 17 und 18 in Ökumenefragen.
Am 22. November 2005 ist fand ein erstes Treffen der Ökumene-Beauftragten unter der Leitung von Frau
Oberin Prof. Christine Gleixner, der ehem. Vorsitzenden des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich,
statt. Dabei wurde auch über die Gestaltung einer zentralen Ökumene-Website im Internet nachgedacht.
Inzwischen haben zwei weitere "Ökumene-Vernetzungstreffen" im Herbst 2006 und 2007 stattgefunden. Die Ökumenischen
Veranstaltungstermine werden seither regelmäßig zwischen den Dekanaten ausgetauscht und auch wahrgenommen:
ein "ökumenisches Wir-Gefühl" auf Bezirksnachbarschafts-Ebene wächst.
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